Stella Stegmann ist eine deutsche Content Creatorin, Podcasterin, Model- und Reality-TV-Persönlichkeit. Bekannt wurde sie zunächst durch ihre Arbeit als Model und die Auszeichnung zum „Playmate des Jahres 2020“. Es folgten Auftritte bei „Too Hot to Handle: Germany“, ihre Rolle als erste bisexuelle Protagonistin der deutschen „Bachelorette“ und der Sieg bei „Love Island VIP“ 2025.
Doch ihre Biografie besteht nicht nur aus Datingformaten und Social Media. Vor ihrer Fernsehkarriere absolvierte Stella Stegmann ein duales Studium der Betriebswirtschaftslehre. Heute verbindet sie Unterhaltung, Fitness, Reisen und persönliche Themen mit Gesprächen über Selbstbestimmung, Sexualität und Female Empowerment.
Steckbrief
| Merkmal | Information |
|---|---|
| Vollständiger Name | Stella Tiana Stegmann |
| Geburtsdatum | 9. August 1997 |
| Alter | 29 Jahre (Stand: September 2026) |
| Geburtsort | Frankfurt am Main |
| Wohnort | München |
| Nationalität | Deutsch |
| Beruf | Content Creatorin, Model, Podcasterin und Reality-TV-Persönlichkeit |
| Studium | Business Administration an der Technischen Hochschule Ingolstadt |
| Bekannt durch | „Too Hot to Handle: Germany“, „Die Bachelorette“ und „Love Island VIP“ |
| Besondere Auszeichnung | „Playmate des Jahres 2020“ |
| Podcast | „Sassy Bubble“ mit Cassy Cassau |
Wer ist Stella Stegmann?
Stella Tiana Stegmann wurde am 9. August 1997 in Frankfurt am Main geboren. Inzwischen lebt sie in München, wo sie einen großen Teil ihrer beruflichen Aktivitäten als Content Creatorin und Medienpersönlichkeit organisiert.
Einer breiteren Öffentlichkeit ist sie vor allem als selbstbewusste Teilnehmerin verschiedener Reality- und Datingformate bekannt. Ihr Weg in die Öffentlichkeit begann jedoch bereits vor ihrem ersten großen Fernsehauftritt. Stella arbeitete als Model und baute parallel eine Community in den sozialen Medien auf.
Auf Instagram und anderen Plattformen veröffentlicht sie Inhalte aus den Bereichen Reisen, Fitness, Lifestyle und Unterhaltung. Darüber hinaus spricht sie über Beziehungen, gesellschaftliche Erwartungen, Körperbilder, Sexualität und die Herausforderungen eines Lebens in der Öffentlichkeit.
Ausbildung und Studium
Bevor Stella Stegmann vollständig in die Medien– und Creator-Branche wechselte, verfolgte sie einen vergleichsweise klassischen Bildungsweg. Sie studierte Business Administration an der Technischen Hochschule Ingolstadt.
Das Studium war dual organisiert und mit Praxisphasen bei Siemens verbunden. Nach Angaben ihres beruflichen Profils erstreckte sich diese Ausbildung von 2016 bis 2021 und führte zu einem Bachelorabschluss.
Diese Phase ist ein wichtiger Teil der Stella-Stegmann-Biografie. Sie zeigt, dass ihre Karriere nicht ausschließlich auf Reality-TV oder Social Media basiert. Durch das duale Studium sammelte sie Erfahrungen in einem großen Unternehmen und eignete sich betriebswirtschaftliche Kenntnisse an.
Auch für die spätere Arbeit als selbstständige Creatorin können Fähigkeiten aus den Bereichen Marketing, Kommunikation und Unternehmensorganisation hilfreich sein. Hinter Social-Media-Kooperationen stehen schließlich Vertragsverhandlungen, Markenpositionierung, Projektplanung und die Pflege einer eigenen öffentlichen Marke.
Der Einstieg als Model und Content Creatorin
Schon während ihres Studiums begann Stella Stegmann, regelmäßig Inhalte in sozialen Netzwerken zu veröffentlichen. Dabei konzentrierte sie sich zunächst besonders auf Fitness, Reisen und persönliche Einblicke.
Ihre wachsende Online-Reichweite eröffnete ihr neue berufliche Möglichkeiten. Sie arbeitete mit Marken zusammen, nahm an Fotoshootings teil und entwickelte sich schrittweise von einer privaten Social-Media-Nutzerin zu einer professionellen Content Creatorin.
Fitness spielt bis heute eine wichtige Rolle in ihrer Außendarstellung. Statt sich ausschließlich als klassisches Model zu positionieren, verbindet Stella verschiedene Themen miteinander:
- Sport und ein aktiver Lebensstil
- Reisen und internationale Erlebnisse
- Mode und Beauty
- Dating und Beziehungen
- persönliche Entwicklung
- Selbstbestimmung und Female Empowerment
- Alltag und Erfahrungen im Reality-TV
Diese Mischung spricht ein Publikum an, das sich sowohl für Unterhaltung als auch für offen diskutierte gesellschaftliche und persönliche Themen interessiert.
Stella Stegmann im Playboy
Ein früher Meilenstein ihrer Modelkarriere war die Zusammenarbeit mit der deutschen Ausgabe des „Playboy“. Im Jahr 2019 wurde Stella Stegmann als Oktober-Playmate vorgestellt. Anschließend wählten die Leserinnen und Leser sie zum „Playmate des Jahres 2020“.
Die Auszeichnung erhöhte ihre Bekanntheit deutlich und brachte ihr weitere Aufmerksamkeit außerhalb der sozialen Medien. Im Umfeld ihrer „Bachelorette“-Staffel erschien 2024 außerdem eine Sonderausgabe mit bereits bekannten und teilweise bis dahin unveröffentlichten Aufnahmen.
Stella verbindet ihre Modelarbeit nach eigener öffentlicher Darstellung mit Selbstbestimmung. Dabei betont sie, dass freizügige Fotos keine Einladung seien, eine Frau auf ihren Körper zu reduzieren. Diese Haltung passt zu den Themen, die später auch in ihrem Podcast eine größere Rolle spielen sollten.
Der Durchbruch bei „Too Hot to Handle: Germany“
Den entscheidenden Schritt ins Reality-TV machte Stella Stegmann 2023. Sie gehörte zur ersten Staffel der deutschen Netflix-Produktion „Too Hot to Handle: Germany“.
Das Konzept der Sendung bringt Singles in einer luxuriösen Unterkunft zusammen. Was zunächst wie ein gewöhnlicher Partyurlaub wirkt, wird zu einem Beziehungsexperiment: Körperliche Annäherungen können das gemeinsame Preisgeld reduzieren.
Stella gehörte zu den auffälligsten Persönlichkeiten der ersten Staffel. Ihre Begegnungen und Beziehungen mit anderen Teilnehmenden sorgten für Gesprächsstoff. Nach dem Format wurde insbesondere ihre Verbindung zu Mitkandidatin Anna Strigl öffentlich wahrgenommen.
Die Sendung war für Stella nicht nur ein Reichweitengewinn. Sie sprach danach auch offener über ihre Bisexualität und über ihre Erfahrungen mit Männern und Frauen. Damit entwickelte sich ihre öffentliche Rolle über die einer klassischen Reality-TV-Kandidatin hinaus.
Erste bisexuelle Bachelorette Deutschlands
Im Jahr 2024 erreichte Stella Stegmann den bis dahin größten Meilenstein ihrer Fernsehkarriere: RTL wählte sie zur Protagonistin der elften Staffel von „Die Bachelorette“.
Ihre Besetzung veränderte das etablierte Konzept der deutschen Sendung. Zum ersten Mal datete eine Bachelorette sowohl Männer als auch Frauen. In Thailand warben 15 männliche und fünf weibliche Singles um Stella.
Damit wurde Bisexualität erstmals zum zentralen Bestandteil einer deutschen „Bachelorette“-Staffel. Stella bezeichnete diese Rolle als besondere Verantwortung und erklärte, anderen Menschen durch mehr Sichtbarkeit Mut machen zu wollen.
Wer bekam Stellas letzte Rose?
Im Finale entschied sich Stella Stegmann für Devin Dayan. Sie überreichte ihm die letzte Rose und erklärte, sich in ihn verliebt zu haben.
Nach Abschluss der Dreharbeiten entwickelte sich daraus allerdings keine feste Beziehung. Stella und Devin berichteten später, dass der öffentliche Druck und der schwierige Übergang in den Alltag eine Rolle gespielt hätten.
Das Ergebnis änderte nichts an der Bedeutung der Staffel. Durch die Teilnahme von Männern und Frauen stellte sie eine sichtbare Erweiterung des bisherigen Formats dar und löste Diskussionen über sexuelle Orientierung, Repräsentation und moderne Beziehungsvorstellungen aus.
Sieg bei „Love Island VIP“ 2025
Nach ihrer Zeit als Bachelorette kehrte Stella Stegmann 2025 in ein Datingformat zurück. Sie nahm an der zweiten Staffel von „Love Island VIP“ teil.
In der Villa lernte sie den Musiker und Reality-TV-Kandidaten Josh Stanley kennen, der häufig als „Monaco-Josh“ vorgestellt wurde. Die beiden entwickelten sich im Verlauf der Sendung zu einem der zentralen Paare der Staffel.
Im Finale setzten sich Stella und Josh gegen die übrigen Couples durch und gewannen „Love Island VIP“ 2025. Mit dem Sieg war eine Gewinnsumme von 50.000 Euro verbunden.
Die Verbindung hielt außerhalb der Sendung jedoch nicht dauerhaft. Nach der Aufzeichnung erklärten beide, kein Paar mehr zu sein. Für Stella blieb der Sieg dennoch ein weiterer großer Erfolg innerhalb ihrer Reality-TV-Karriere.
Der Podcast „Sassy Bubble“
Seit Juli 2025 moderiert Stella Stegmann gemeinsam mit Cassy Cassau den Video-Podcast „Sassy Bubble – Zwischen Fame und Female Empowerment“.
Das Format behandelt Themen, die über typische Reality-TV-Rückblicke hinausgehen. Stella und Cassy sprechen unter anderem über:
- Liebe, Sex und moderne Datingkultur
- Selbstwert und Selfcare
- den Druck sozialer Medien
- Erfahrungen als Influencerinnen
- Körperbilder und gesellschaftliche Erwartungen
- Feminismus und Female Empowerment
- mentale Gesundheit und persönliche Krisen
- das Leben hinter öffentlichen Instagram-Profilen
Der Podcast erscheint auf mehreren Plattformen, darunter Spotify, Apple Podcasts, Amazon Music und RTL+. Neue Ausgaben wurden auch 2026 regelmäßig veröffentlicht. Das Projekt zeigt, wie Stella ihre Bekanntheit nutzt, um eine stärker meinungsorientierte Medienmarke aufzubauen.
Was macht Stella Stegmanns Karriere besonders?
Stella Stegmann ist ein Beispiel dafür, wie sich moderne Medienkarrieren über mehrere Plattformen entwickeln können. Sie begann mit Studium, Modeljobs und Social Media, wechselte ins Reality-TV und baute anschließend ein eigenes Gesprächsformat auf.
Ihre Karriere umfasst inzwischen mehrere Rollen:
- Model: Bekanntheit durch ihre Playboy-Aufnahmen und die Wahl zum Playmate des Jahres.
- Content Creatorin: Lifestyle-, Fitness- und Reiseinhalte für eine große Online-Community.
- Reality-TV-Persönlichkeit: Teilnahme an drei reichweitenstarken Datingformaten.
- Bachelorette: Erste offen bisexuelle Hauptperson der deutschen Sendung.
- Podcasterin: Gespräche über Beziehungen, gesellschaftliche Tabus und weibliche Selbstbestimmung.
Damit ist sie nicht ausschließlich von einzelnen TV-Auftritten abhängig. Ihre eigene Community und der Podcast ermöglichen ihr, Themen selbst auszuwählen und ihre öffentliche Darstellung stärker zu kontrollieren.
Privatleben und Beziehungsstatus
Das Liebesleben von Stella Stegmann wurde durch ihre Teilnahme an Datingformaten regelmäßig öffentlich diskutiert. Dennoch sollte zwischen bestätigten Informationen und Spekulationen unterschieden werden.
Ihre Beziehungen aus „Die Bachelorette“ und „Love Island VIP“ hielten nach den jeweiligen Produktionen nicht dauerhaft. Einen aktuell bestätigten festen Partner oder eine feste Partnerin hat Stella öffentlich nicht eindeutig vorgestellt.
Sie spricht weiterhin offen über Dating und Beziehungen, insbesondere in „Sassy Bubble“. Dabei macht sie jedoch auch deutlich, dass öffentliche Aufmerksamkeit das Kennenlernen und den Aufbau einer stabilen Beziehung erschweren kann.
Spannende Fakten über Stella Stegmann
- Ihr vollständiger Name lautet Stella Tiana Stegmann.
- Sie wurde am 9. August 1997 in Frankfurt am Main geboren.
- Stella absolvierte ein duales BWL-Studium mit Praxisphasen bei Siemens.
- Sie war Oktober-Playmate 2019 und „Playmate des Jahres 2020“.
- Ihr Reality-TV-Debüt hatte sie 2023 bei Netflix.
- Als Bachelorette datete sie 2024 erstmals Männer und Frauen innerhalb des deutschen Formats.
- In der Staffel nahmen 15 Männer und fünf Frauen teil.
- 2025 gewann sie gemeinsam mit Josh Stanley „Love Island VIP“.
- Mit Cassy Cassau moderiert sie den Podcast „Sassy Bubble“.
- Heute lebt und arbeitet sie überwiegend in München.
Fazit
Stella Stegmann hat sich von einer BWL-Studentin und Social-Media-Creatorin zu einer der bekanntesten deutschen Reality-TV-Persönlichkeiten ihrer Generation entwickelt. Die Wahl zum „Playmate des Jahres“, ihr Auftritt bei „Too Hot to Handle: Germany“ und ihre historische Rolle als erste bisexuelle deutsche Bachelorette prägten ihren bisherigen Werdegang.
Mit dem Sieg bei „Love Island VIP“ und dem Podcast „Sassy Bubble“ setzte sie ihre Medienkarriere fort. Besonders bemerkenswert ist dabei ihre Entwicklung von der Teilnehmerin fremdproduzierter Formate zur Gastgeberin eines eigenen Podcasts. Stella Stegmann steht heute nicht nur für Reality-Unterhaltung, sondern auch für Offenheit, sexuelle Selbstbestimmung und die öffentliche Diskussion moderner Beziehungsthemen.

